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Neumarkter wehrt sich gegen Stiftung Warentest

Neumarkter Lammsbräu setzt sich mit einem Schreiben an seine Kunden gegen die schlechte Bewertung von Stiftung Warentest zur Wehr. Wie INSIDE am gestrigen Mittwoch berichtete, hat die Verbraucherorganisation in ihrer aktuellen Ausgabe (Juli 2019) stille Mineralwässer untersucht – darunter auch Bio-Mineralwasser. Dabei hat Bio Kristall still aus dem Hause Neumarkter Lammsbräu die Note „mangelhaft“ erhalten.

Für das schlechte Abschneiden sind laut Stiftung Warentest die Kriterien „Radium“ und „Mikrobiologie“ verantwortlich. Lammsbräu-Inhaber und Gf Johannes Ehrnsperger betont nun, dass „hier nur die deutlich strengeren Grenzwerte für Bio-Mineralwasser überschritten werden, die Vorschriften der amtlichen Mineral- und Tafelwasserverordnung aber jederzeit vollständig eingehalten werden“.

Was nicht erwähnt wird: Die strengeren Grenzwerte für Bio-Mineralwasser wurden u.a. von der privatrechtlichen Bio-Mineralwasserrichtlinie der Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser e. V. festgelegt. Eine Initiative die auf Bio-Pionier Dr. Franz Ehrnsperger zurückgeht.

In dem Schreiben heißt es weiter: „Es ist uns völlig unverständlich, dass diese Ergebnisse der Stiftung Warentest vollkommen anders sind als alle sonstigen Testergebnisse unseres Bio-Mineralwassers: Um die hohe Qualität von BioKristall zu überwachen und zu erhalten, führen wir seit vielen Jahren kontinuierlich intern in engmaschigen Untersuchungen wie auch extern in unabhängigen Laboren fundierte Analysen durch. Außerdem wird die hohe Qualität von BioKristall auch durch kontinuierliche Tests des Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit immer wieder neu bestätigt.“

Lammsbräu sei nun im Dialog mit Stiftung Warentest, um zu klären, wie es zu den unterschiedlichen Testergebnissen kommen konnte. Dazu haben die Oberpfälzer extra ein neutrales externes Testlabor beauftragt, um die von Stiftung Warentest getesteten Chargen erneut zu überprüfen.

 

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