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Neumarkter: Klare Forderung an Stiftung

Direkt nach dem desaströsen Testergebnis der Stiftung Warentest (Ausgabe Juli 2019) für das Mineralwasser Bio Kristall still (Note „mangelhaft“) aus dem Hause Neumarkter Lammsbräu hatte Geschäftsführer Johannes Ehrnsperger angekündigt, die getesteten Chargen von einem unabhängigen Institut erneut überprüfen zu lassen (INSIDE berichtete). In einem Händlerschreiben stellt Ehrnsperger nun die Ergebnisse vor und geht dabei auf direkten Konfrontationskurs mit der Stiftung Warentest.

Die intensiven Analysen und Nachuntersuchungen durch das neutrale und akkreditierte Institut  ROMEIS hätten ergeben, „dass unser Mineralwasser BioKristall still sich unverändert in einem völlig tadellosen Zustand befindet“. Das jüngste Testurteil der Stiftung Warentest sei somit nicht gerechtfertigt. Deshalb fordert Ehrnsperger die Stiftung auf, „ihr Urteil umgehend zu korrigieren“. Dafür hätte Lammsbräu der Stiftung Warentest sämtliche Untersuchungsergebnisse zur Verfügung gestellt. Diese sind auch auf der Website der Brauerei zu finden.

Für das schlechte Abschneiden ist laut Stiftung Warentest v.a. ein Radium-Gehalt verantwortlich, der die festgelegten Grenzwerte für Bio-Mineralwasser überschritten haben soll. Neumarkter Lammsbräu stellt in seinem Schreiben nun erneut klar, dass dieses Ergebnis nicht mit den Testreihen übereinstimme, die der Bio-Pionier seit Jahren „durch neutrale und hochqualifizierte Labors durchführen“ lasse.  Auch hätte eine erneute Nachuntersuchung der von Stiftung Warentest bewerteten Charge (MHD 03.12.2020) ergeben, dass die „strengen Bio-Mineralwasser-Grenzwerte ausnahmslos eingehalten“ wurden.

Auch der Kritikpunkt Bio Kristall still sei mit Keimen belastet, die für Immunschwache gefährlich werden könnten, könne widerlegt werden. Alles sei „im optimalen Bereich und entsprechend der Vorschriften der amtlichen Mineral- und Tafelwasserverordnung sowie der strengen Bio-Mineralwasser-Richtlinien“. Obendrauf gibt es dann noch einen kleinen Seitenhieb gegen die Tester der Stiftung: „Bei einem natürlichen Lebensmittel kann es sterile Keimfreiheit nicht geben“, heißt es im Schreiben von Ehrnsperger.

Eine Reaktion von Stiftung Warentest steht aus.

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