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DICA: Digitalisierung verlangt bessere Ausbildung

Jérôme Hamacher, Matthias Kehl, Sven Claußen, Dirk Widmann

Am ersten Tag der drinktec in München hat sich der Drink Innovation Campus (DICA), den INSIDE gemeinsam mit dem Strascheg Center for Entreprenuership (SCE) gegründet hat, vorgestellt und unter anderem ein Panel zum Thema "Digital Solutions" veranstaltet. In der von Jérôme Hamacher (SCE) moderierten Diskussion mit Matthias Kehl (Orgasoft), Sven Claußen (Siemens) und Dirk Widmann (Flowsight) wurde klar: Sowohl Groß- und mittelständische Unternehmen als auch Start-ups setzen auf Digitalisierung. Oft fehle es aber am Ansatzpunkt. Aus Sicht von Claußen sollten sich Unternehmen und Start-ups gleichermaßen immer fragen: "Wo liegt unser größtes Problem?" und für dieses passende und digitale Lösungen entwickeln.

Die Teilnehmer der Diskussion richteten aber auch Wünsche in verschiedene Richtungen. Kehl forderte mehr Weitblick in Form von Zuschüssen und Förderungen aus der Politik, Claußen eine bessere Ausbildung und eine stärkere Normierung in der Industrie (Stammdaten, etc.). Widmann meinte, es komme vor allem darauf an zu erklären, wofür eine stärkere Digitalisierung und Datenerhebung auch in der Getränkeindustrie von Nutzen sein könne.

DICA-Pitch Session auf der drinktec

Außerdem fand im Rahmen des DICA in der drinktec start-up zone die erste Pitch Session statt. Diese konnte Malek Wolf mit seinem Start-up Packwise für sich entscheiden. Packwise bietet eine Hardware-gestützte Software Lösung für die Supply Chain an, mit der Kunden in Echtzeit erfahren, wann beim Kunden beispielsweise ein Rohstoff ausgeht, um zeitnah darauf reagieren zu können. Mit dem Packwise Smart Cap wiederum bleiben Kunden entlang der gesamten Supply Chain immer in Verbindung mit ihren Containern und erhalten Informationen wie Temperatur, Druck, Füllstand im Container oder dem genauen Standort.

Wolf respektive Packwise setzte sich gegen PureGreen (stellt 100% biologisch abbaubare Pappbecher auf Pflanzenbasis her, die beim Barrierematerial auf PLA setzen; PLA wird aus erneuerbaren Rohstoffen wie Zuckerrohr hergestellt), Craft-Ing (ein Ingenieurbüro für Kleinbrauereien, das unabhängig von Herstellern agiert und seinen Kunden vom Consulting über die Projektierung, Realisierung bis hin zum After Sales unterstützt) und Fair Cup (ein Mehrweg-Pfandsystem für Coffee to-go-Becher aus PP samt Deckel; das Besondere: die Becher inkl. Deckel können über die Pfandautomaten im Handel zurückgegeben werden) durch. 

Malek Wolf wird am Freitag gegen die anderen Tagessieger um den Gesamtsieg pitchen.

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