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Schon wieder Markenstreit: Ost-Marke verurteilt

Nach Klosterseerund Chiemseerjetzt also Magdeburger: Diesmal hatte ein Magdeburger Gericht über eine mutmaßlich irreführende Herkunftsbezeichnung zu urteilen. Ergebnis: Das Sudenburger Brauhaus  in Magdeburg darf seine Biere zumindest mit Stand heute nicht mehr unter dem Namen "Sudenburger", aber auch nicht mit Absender Sudenburger Brauhaus, Magdeburg oder mit Verweis auf eine Biertradition seit 1882 bewerben. Grund: Sudenburger Bier wird derzeit im oberfränkischen Naila hergestellt.

 

Das LG Magdeburg gab damit in erster Instanz einer Klage der Münchner Wettbewerbszentrale statt. Diese war vor einigen Wochen bereits in zweiter Instanz beim OLG München erfolgreich gegen die Marke Chiemseerbzw das Chiemgauer Brauhaus vorgegangen. Die bei der Rosenheimer Auer-Bräu und damit einer Paulaner-Tochter angesiedelte Brauerei versucht derzeit mit dem Zusatz "Gebraut in Rosenheim am Inn" eine Entlokalisierung, um die Marke Chiemseer doch noch zu retten. Ähnliches könnte die Verantwortlichen in Magdeburg nun auch retten.

 

Sudenburger wurde vor nicht mal zwei Jahren vom ebenfalls neu gegründeten Magdeburger Getränkekombinat des im Osten gut verdrahteten Box-Promoters Ulf Steinforth reanimiert, nachdem die Marke schon in den 70er Jahren abgewrackt worden war (INSIDE 707). Immer wieder gab es Pläne, im Magdeburger Ortsteil Sudenburg eine kleine Brauerei zu bauen. Das Urteil des OLG ist noch nicht rechtskräftig.

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