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Hopfen: Enger Spotmarkt

Nach der nahezu abgeschlossenen Pflücke des 2019erHopfens gibt es jetzt einen ersten Überblick über die tatsächlichen Erntemengen und die alpha-Werte. Laut dem aktuellen Eisemann-Markbericht "liegen die alpha-Werte für die frühen Sorten unter dem 10-jährigen Durchschnitt." Für Perle, Tradition und Nordbrauer werde die Alphasäureklausel voraussichtlich nicht zum Tragen kommen. Zu den Hochalphasorten, so der Marktbericht, gebe es noch keine gesicherten Werte, der Zehnjahresdurchschnitt solle aber erreicht werden.

Wenig erbaulich aus Sicht der Kunden sieht es beim Spotmarkt aus. Um die wenigen freien Mengen ist wie so oft ein Preiskampf entfacht, den Pflanzern werden laut Markbericht derzeit folgende Festpreise geboten:

- Tradition und Perle: 12.50 Euro/kg Rohhopfen
- Tradition: 220 Euro/Kilo alpha im Rohhopfen
- Perle: 180 Euro/Kilo alpha im Rohhopfen
- Herkules, Polaris, Magnum, Taurus: 85 Euro/Kilo alpha im Rohhopfen

Die geernteten Mengen entsprechen laut Eisenmann weitgehend den Schätzungen:

- Hallertau: 39.975,49 Tonnen (2018: 36.554,78)
- Tettnang:2.529,40 (2.075,07)
- Elbe Saale: 2.249,59 bei rund 70% erfolgter Ernte (2.488,49)
- Spalt: 648,42 (631,34)
- Rheinland-Pfalz/Bitburg: 47,00 geschätzt (44,59)

Gesamt wurden in Deutschland damit bisher rund 45.500 Tonnen geerntet, gegenüber knapp 42.000 Tonnen im Vorjahr.
 

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