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Hoffnung für Brauereigasthöfe

Für private Brauereigasthöfe gibt es vielleicht doch noch Hoffnung auf Corona-Hilfe. Bisher fallen sie als als Mischbetriebe, die ihren Umsatz nicht nur mit der Gastronomie machen, durchs Raster. Es gilt die Regelung, dass Brauereigasthöfe, die mehr als 20 Prozent ihres Umsatzes mit Bierbrauen machen, im Gegensatz zu geschlossenen Bars, Restaurants und Wirtshäusern keinen Anspruch auf die November- bzw. Dezemberhilfen (75% des entsprechenden Vorjahresmonats) haben. Nach massiver öffentlicher Kritik möchte die Bundesregierung nun prüfen, wie auch den geschlossenen Brauereigasthöfen (und damit auch den Brauereien) geholfen werden kann.

Bei der am heutigen Mittwoch abgehaltenen Regierungsbefragung im Bundestag erklärte Angela Merkel: "Wir suchen Möglichkeiten, wie hier auch Gerechtigkeit und An-die-Situation-Angepasstheit realisiert werden kann bei den November- und Dezemberhilfen." Die Kanzlerin verwies darauf, dass sich Wirtschaftsminister Peter Altmaier dies nochmal anschauen wolle. Merkel weiter: "Wir haben ein hohes Interesse daran, dass traditionsreiche Unternehmen diese Brücken genauso bekommen wie Unternehmen, die noch nicht so lange existieren." Wie genau die Hilfe aussehen könnte, blieb dabei aber weiterhin unklar.

Zuvor hatte dem Bayerischen Rundfunk zufolge bereits der bayerische Ministerpräsident Markus Söder vor der CSU-Landtagsfraktion angekündigt, sich persönlich um die Not der Brauereigasthöfe zu kümmern.

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