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Glyphosat-Messmethode: Druckfehler oder Täuschung?

In einem Beitrag <link http: www.achgut.com dadgdx index.php dadgd article wenn_die_ente_einen_zwitschert_glyphosat_im_bier _blank>für einen Internet-Blog hat der frühere Leiter der Abteilung Pflanzenbiotechnologie am Institut für Pflanzengenetik der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover, Hans-Jörg Jacobsen, auf einen merkwürdigen Umstand hingewiesen. In ihrer eigenen Pressemitteilung erklärt das Münchner Umweltinstitut ihre eigene Messmethode in Sachen Glyphosat: Die sogenannte Elisa-Methode sei die derzeit "sensibelste" mit einer Nachweisgrenze von 0,75 μg/l.


Jacobsen schreibt in dem Blogbeitrag aber: "Die Bestimmungsgrenze von Glyphosat mittels ELISA beträgt nach Herstellerangaben 75 Nanogramm pro Milliliter und nicht „pro Liter“, ist also um den Faktor 1000 weniger empfindlich als vom Umweltinstitut behauptet." Jacobsen weiter: "Hier scheint ein Rechenfehler oder eine bewusste Täuschung vorzuliegen."

 

Zwei vom Bundesinstitut für Risikoforschung entwickelten Messmethoden hätten aber eine untere Nachweisgrenze von 1 Nanogramm pro Milliliter. Die Behauptung des Umweltinstituts, man habe die drei Biere mit den höchsten gemessenen Glyphosat-Werten "mit der weitaus weniger sensiblen LC-MS/MS-Methode" quergetestet, "mit der auch das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) arbeitet, um auf Glyphosat-Rückstände zu testen“, hält der Forscher deshalb für sehr seltsam: "Hier scheinen beim Umweltinstitut nicht nur die Größenordnungen zu verschwimmen und es ist fraglich, was da überhaupt gemessen wurde."


 

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