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Choco wird zum Einhorn

Das Choco-Team: hinten stehend, v.l.n.r.: Cassandra Bowman (Chief Product Officer), Daniel Khachab (CEO & Founder), Vikas Gupta (Chief Technology Officer), vorne sitzend, v.l.n.r.: Julian Hammer (CMO & Founder), Elisabeth Brounts (Chief People Officer), Katharina Birkenbach (Chief Design Officer)

Choco meldet erneut Rekordzahlen. Einer Hausmitteilung vom heutigen Dienstag zufolge steigt die 2018 in Berlin gegründete Bestellplattform zum "Einhorn" auf, also zu einem Unternehmen mit einer Bewertung von über einer Mrd Dollar. Demnach hat das Technologieunternehmen in einer Series-B2-Finanzierungsrunde 102 Millionen Euro erhalten. Erst vor einem halben Jahr sammelte Choco in einer Series-B-Finanzierungsrunde 82,5 Mio Euro ein. Damit verdoppelte sich die Bewertung von Choco laut eigener Mitteilung innerhalb von sechs Monaten auf 1,12 Mrd Euro. Angeführt wurde die interne Finanzierungsrunde vom bestehenden Investor G Squared, einem US-Risikokapitalunternehmen. Auch die New Yorker Risikokapitalfirma Insight Partners investierte erneut in Choco. 

Wie das Berliner Start-up mitteilt, will Choco die zusätzliche Finanzierung nutzen, um weitere technologische Innovationen voranzutreiben, sein starkes Wachstum in den USA und Europa zu unterstützen und in neue Märkte zu expandieren. Choco-CEO Daniel Khachab: "Der Markt hat verstanden, dass erfolgreiche Unternehmen im Lebensmittelgroßhandel heute mit der Digitalisierung beginnen müssen, um in fünf Jahren weiterhin kompetitiv zu sein. Dies zeigt die steigende Nachfrage nach Lösungen, die dies ermöglichen."

Bei der Zahl der User verweist Choco auf ein weltweites Wachstum von 350% im vergangenen Jahr. Erst kürzlich hatten die Berliner mitgeteilt, dass der Gesamtwert der weltweit über die Plattform gehandelten Waren im Februar 2022 die Schallmauer von 1 Milliarden Euro durchbrochen hat (INSIDE berichtete).

Zahlen für einzelne Märkte wie Deutschland gibt Choco nicht bekannt. Michael Kertes, seit Mitte Februar für den GFGH bei Choco verantwortlich, begründete dies gegenüber INSIDE mit einer "aktuell sehr dynamischen Entwicklung" in den einzelnen Märkten. Für Deutschland ließ Kertes immerhin wissen, dass man aus dem Getränkegroßhandel "eine starke Nachfrage" verzeichne (INSIDE 899).

 

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