Die Kritiker des Rauchverbots in Bayern sehen sich jetzt durch eine Studie bestätigt, die sie selbst in Auftrag gegeben haben: Zwei Drittel aller (befragten) gastronomischen Betriebe klagten ein Jahr nach Einführung des Rauchverbots über Umsatzrückgänge, ließ das Münchner Institut für Marktforschung (MIFM) verlautbaren; rund 30 Prozent der Gäste blieben ganz weg, vom Rest wiederum bleiben zwei Drittel kürzer im Lokal und konsumierten deshalb auch weniger. Auch Stammgäste kämen seltener ins Lokal als vor Einführung des Rauchverbots.
Der Verein Bürger für Freiheit und Toleranz, der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband und der Verein zum Erhalt der bayerischen Wirtshauskultur hatten das Gutachten in Auftrag gegeben. Entsprechend kommentierten ihre Vertreter auch das Ergebnis der Untersuchung. Den Verbänden war es im vergangenen Jahr allerdings nicht gelungen, genügend Wähler davon zu überzeugen, bei dem fraglichen Volksentscheid gegen das Rauchverbot zu stimmen.


