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Allianz erneuert alte Einweg-Forderung

Die „Mehrweg-Allianz“ mit ihren Beteiligten Deutsche Umwelthilfe (DUH), Stiftung Initiative Mehrweg (SIM), Bundesverband des Deutschen Getränkefachgroßhandels (BV GFGH), Verband des Deutschen Getränke-Einzelhandels (VDGE), Verband Private Brauereien Deutschland und Verband Pro Mehrweg hat ihre alte Forderung nach einer Lenkungsabgabe - ergo eine Art Strafsteuer - von mindestens 20 Cent für Einwegplastikflaschen und Dosen zusätzlich zum bestehenden Pfand erneuert.

Die Abgabe war in den vergangenen Jahren immer wieder Thema, u.a. schon 2010 bei der Mehrweg-Allianz und in den Jahren darauf bei den Grünen. Diesmal verweist die Allianz explizit auf Aldi und Lidl, die der DUH mitgeteilt hätten, ausschließlich auf Einweggetränkeverpackungen setzen zu wollen. Sie boykottierten laut DUH damit "die seit dem 1. Januar 2019 gültige Quote für klimafreundliche Mehrweggetränkeverpackungen von 70 Prozent aus dem Verpackungsgesetz."

Diese Quote gibt es tatsächlich, sie ist allerdings sehr schwammig, weil sie keine Sanktionsmechanismen vorsieht für den Fall, dass sie nicht erreicht wird. Es heißt lediglich: "Ziel ist es, einen Anteil von in Mehrweggetränkeverpackungen abgefüllten Getränken in Höhe von mindestens 70 Prozent zu erreichen". Zudem investiert zumindest im Fall Lidl die Schwarz-Gruppe massiv ins Recycling der Einweg-PET-Bottles.

Die Mehrweg-Allianz hält bekanntlich auch Getränkekartons für unökologisch und fordert auch für sie zumindest einen Einwegpfand.

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