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AB Inbev zieht durch

Der weltgrößte Bierbrauer AB Inbev hat im zweiten Quartal seinen Umsatz um 6,2 % auf umgerechnet 12,6 Mrd Euro gesteigert; der um Sondereffekte bereinigte operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg um 9,4 % auf 5,3 Mrd Euro.

Unter dem Strich stand ein Überschuss von rund 2,24 Mrd Euro. In Mittelamerika (+7,1 %), Südafrika, Europa (EMEA: +6,2 %) und Australien gab es zum Teil deutliche Zuwächse. Ausgerechnet in Nordamerika schwächelte der Konzern. Der Absatz sank dort um 2,5 % auf 29,1 Mio hl. Bei einem um 4,2 % höheren Umsatz pro hl stieg der Umsatz in den USA allerdings immer noch um 1,8 %. Insgesamt stieg der Bierabsatz bei dem laut aktuellem Barth-Bericht 2018 noch 567 Mio hl großen Weltmarktführer im zweiten Halbjahr 2019 organisch um 2,1 Prozent auf 146,1 Mio hl.

Um seine massiven Schulden abzubauen, hatte AB Inbev zuletzt seine australische Tochter Carlton & United Breweries CUBfür 11,3 Mrd Dollar an die Asahi Group Holdings verkauft, nachdem es zuvor mit einem Börsengang seines Asiengeschäfts nicht geklappt hatte.

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