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Unfreundlicher Empfang für Aldi in Oberbayern

Auf eine seltene Frobt von CSU und Grünen stößt derzeit Aldi Süd. Der Discounter hatte vor wenigen Monaten auf Gemeindegrund Gilching und Gauting (bei München) ein 12,5 Hektor großes Areal für ein rund 50.000 Quadratmeter großes Logisitikzentrum gekauft. Doch darum gibt es jetzt Ärger: In ihrer heutigen Ausgabe berichtet die Süddeutsche Zeitung von einer anonymen Strafanzeige wegen angeblicher rechtswidriger Vorteilsannahme und Vorteilsgewährung.

Letztlich geht es bei dem Streit offenbar vor allem darum, dass sich die betroffenen Gemeinden veräppelt fühlen, weil sie nicht von vorneherein in den Entscheidungsprozess einbezogen waren. Wie die SZ berichtet, soll sich Aldi Süd das fragliche Grundstück als Ackerland beschafft und sich bei der Regierung von Oberbayern ein Baurecht auf diesen Flächen gesichert haben. Die Gilchinger Grünen und die CSU-Fraktion argumentieren zudem, der geplante Bau verschandele ein Landschaftsschutzgebiet und die Lkw, die das Logistiklager anfahren sollten, sorgten für Chaos im Gewerbegebiet. (30.08.2010, 11:23 Uhr)

 

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