Nach einem Bericht von Radio Prag plant die tschechische Regierung keinen Verkauf ihrer im letzten Jahr 1.318.000 hl großen Staatsbrauerei Budweiser Budvar. Für eine Privatisierung sei die Zeit momentan nicht günstig, zitiert der Sender den tschechischen Premierminister Petr Nečas.
Nečas antwortet damit auf den Kreishauptmann von Südböhmen, Jiří Zimola, der vom Premier eine Garantie gefordert hatte, dass der Verkauf des berühmten Bierproduzenten nicht zur Debatte stehe.
Doch für Nečas handelt es sich um ein künstliches Problem, das von den Medien aufgebauscht wurde. Laut Radio Praha erklärte Nečas: Die Regierung habe ein Interesse daran, dass die Budvar-Brauerei auch weiterhin eine prosperierende Firma mit einem großen Marktwert bleibe.



