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Mineralwasser-Preise unter EU-Aufsicht

Die EU-Kommission kritisiert in einem Papier, dass die Endverbraucher nicht im angemessenen Maß von den fallenden Preisen auf dem Rohstoffmarkt profitieren. Bei ausgewählten Produkten – beispielsweise Milch, Käse oder Schweinefleisch – will die Europäische Union nun die Kette vom Rohstoff bis zum Verbraucherpreis genau beobachten. Die EU-Kommission kritisiert zudem, dass es in den Mitgliedstaaten teilweise drastische Preisunterschiede bei denselben Produkten gibt. Der Untersuchung zufolge ist das beispielsweise bei Mineralwasser, Weißbrot, Hühnereiern und Eiscreme der Fall. Diese Fragmentierung laufe den Grundsätzen des Binnenmarkts zuwider, heißt es in dem Papier. Deutschland gilt als eines der Länder, wo Mineralwasser am billigsten ist. Mit Blick auf die Transparenz der Lebensmittelkette will die EU-Kommission Vorschläge vorlegen, die unter anderem bestimmte Händler z.B. einschlägige Konzerne wie Nestle oder Danone verpflichten, Positionsberichte vorzulegen. (28.10.2009; 08:51 Uhr)

 

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