Bittere Schlappe für die Mehrweg-Lobby: Die vom Bundesumweltministerium angeschobene Kennzeichnungsverordnung für Pfandflaschen kommt nicht. Die innerhalb der Regierung nicht unumstrittene Verordnung, mit der Einweg stärker von Mehrweg abgegrenzt werden sollte, scheitert nach Informationen der Lebensmittelzeitung jetzt an einer Formalie.
Aufgrund einer per 1. Juni gültigen Änderung der Geschäftsordnung muss Bundesumweltminister Sigmar Gabriel erst auf das Plazet der EU warten, was sich bis zu einem Jahr, auf jeden Fall bis nach der Bundestagswahl hinziehen wird. Ob die Kennzeichnung jemals durchgestzt wird, steht nun in den Sternen. Die Einweg-Verordnung wandert wohl in die Tonne. (16.07. 2009, 17.10 Uhr)


