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Kopf der Woche: Martin Göhler

Die Verwerfungen auf dem deutschen Malzmarkt machen nun auch vor der ehedem zweiten Riege der Familien geführten Unternehmen nicht halt. Dabei hatte es vor ein paar Jahren ausgesehen, als ob mit der Malz-Konsolidierung mit den Übernahmen von Schill/German Malt (durch GrainCorp) und Durst Malz (durch Soufflet) erst mal Ruhe ins Getriebe gekommen sei. Doch nun tobt in zweiter Reihe der Kampf darum, wie es weitergeht.

 

Das musste dieser Tage Martin Göhler erfahren, altgedienter Geschäftsführer und Gesellschafter der in Heidelberg ansässigen Palatia Malz. Das Traditionshaus kämpft unter dem Vertriebsverbund Bestmalz (mit Hoepfner, Karlsruhe) seit Jahren mitden üblichen Branchenproblemen: geringeren Margen, hohe Kosten, ungünstige Vertriebswege und Überkapazitäten auf dem Malzmarkt. Dabei lief Göhlers Plan B, die Herstellung von Spezialmalzen für den weltweiten Export, eigentlich ganz gut an. Doch die Interpretation über Erfolg oder Misserfolg und über die weitere strategische Ausrichtung fiel im Geselllschafter-, sprich: Familienkreis fiel dann doch offenbar zu unterschiedlich aus. Letzte Woche quittierte Martin Göhler bei Palatia den Dienst, sein Bruder Dr. Axel Göhler-Broistedt rückt nach - eine eigenwillige Personalie unter verschärfter Branchen-Beobachtung.

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