3. Edeka: 104 Mio l, +15,0%
Albi größer denn je. Der Hamburger Einzelhandelskonzern, verschlossen, wenn es um konkrete Zahlen der Produktionsgesellschaften geht, ist auch 2023 stärker geworden. Wie INSIDER wissen, macht die Marke Albi mittlerweile mehr als 100 Mio Liter, mehr als Albi in Familienhand je geschafft hat. Geholfen haben zahlreiche Promotion-Aktionen bei Edeka wie bei dessen Discountzweig Netto. Sie waren einer der Wachstumstreiber.
Auf Albi soll Edeka-Chef Markus Mosa ein besonderes Augenmerk haben. Mosa selbst soll in Kontakt mit Produktionsvorständen von Markenartikeln in Verbindung stehen. Anders als bei Aldi – wo der jüngst zugekaufte Mineralwasser-Produzent Altmühltaler jedes Jahr wieder neu beweisen muss, dass er leistungsfähiger ist als andere, ist Albi beim Edeka-Konzern ohne Aufwand dauergelistet, aber auch nur dort. Möglichen Erlahmungs-Erscheinungen, die sich daraus ergeben können, versucht Mosa entgegenzuwirken. Und da spürt auch der Edeka-Chef hautnah, wie schwierig es ist, ein von Rohware abhängiges Geschäft so zu führen, dass auch noch ausreichend Geld für nötige Investitionen bleibt. Genau deshalb ist Albi als Familienunternehmen vor Übernahme durch Edeka (einem von Albis damals größten Kunden) untergegangen und Teil des größten deutschen Handelskonzerns geworden.
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Artikel aus Heft 951



