Halbe Kraft voraus. Ganz langsam wird die Kurve etwas flacher. Im zweiten Halbjahr konnte Mönchshof, das erst 2020 in die INSIDE-Marken-Hitliste stürmte, nicht mehr zulegen, doch der Schub aus dem ersten Halbjahr genügte, um die gesamte Kulmbacher Brauerei AG ins Plus zu drücken. Für 2022 können die Mönchshof-Treiber, Vorstandschef Markus Stodden und sein Vertriebschef Michael Dorner, nicht mit allzu großem Volumenboost rechnen: Für das Bügelwunder (das der LEH gelegentlich zu aggressiven Preisen vermarktet) stehen Preiserhöhungen an: Am 1.2. wird die Gastronomie angepasst, später folgt der Handel.
Mittelfristig bleibt der Optimismus in Kulmbach groß, 2023 geht für über 30 Mio Euro die dritte Bügelanlage ans Netz. Erfolgsbringer 2021 war vor allem das erst Anfang 2020 gerelaunchte Helle. Mit neuem hellblauen Etikett liegt Mönchshof Bayerisch Hell im Handel inzwischen auf Rang 5. Vor den Konzernschwestermarken Hacker-Pschorr und Paulaner, aber hinter Chiemseer.
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