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Inflation bremst ab

Die Inflationsrate in Deutschland ist weiter rückläufig; im Mai 2023 wird sie nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes voraussichtlich +6,1 % gegenüber Vorjahresmonat betragen.

Im April 2023 lag die Inflationsrate noch bei +7,2 %, im März bei +7,4 % und Februar bei +8,7 %. Die Verbraucherpreise waren im Mai gegenüber April 2023 voraussichtlich um 0,1 % geringer als noch im April.

Die Preise für Nahrungsmittel sind im Mai im Vergleich zum Vorjahresmonat allerdings mit +14,9 % weit überdurchschnittlich gestiegen. Energie wurde nur noch +2,6 % gegenüber Vorjahresmonat teurer. Gegenüber dem hohen Indexstand im Mai 2022 liegt ein Basiseffekt vor, nachdem im Zuge des russischen Überfalls auf die Ukraine die Energiepreise stark gestiegen waren. Eine leicht rückläufige Preisentwicklung bei Dienstleistungen dürfte auch von der Einführung des Deutschlandtickets beeinflusst sein.

Der Inflationswert im Mai 2023 sollte nicht ohne einen Blick auf die Inflation im Mai 2022 gesehen werden. Sie lag damals schon bei +7,9 % gegenüber Mai 2021 - seinerzeit der dritte Monat in Folge mit einem neuen Höchststand. Im März 2022 hatte die Inflationsrate bei +7,3 % und im April 2022 bei +7,4 % gelegen. Sie resultierte damals vor allem aus den drastisch gestiegenen Energiepreisen und erinnerte Experten an den Winter 1973/1974, als infolge der ersten Ölkrise die Mineralölpreise stark gestiegen waren.

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