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Deggendorf: Absurde Rolle rückwärts

Im Komödienstadel ums Deggendorfer Volksfest (der binnen eines Jahres staatanwaltschaftliche Vorermittlungen, Ärger mit regionalen Brauereien und ein Erdbeben im Stadtrat auslöste) ist jetzt der letzte Vorhang gefallen: Der Ursprung allen Streits, das dritte Festzelt, wird 2012 wieder vom Volksfest verschwinden - und damit auch die Münchner Bier-Marke Augustiner.

 

Damit sind alle Prognosen von Arco-Chef Holger Fichtel erfüllt, der Ende 2010 genau das vorausgesagt hatte: Dass das Deggendorfer Volksfest kein drittes Zelt vertrage (was außer ihm auch so ziemlich alle wussten, nur nicht der ausrichtende VdK) und dass es eine Unsitte sei, statt den regionalen Braueren eine Münchner Großbrauerei zum Fest zuzulassen. Nach Fichtels Vorwürfen und einigem Hin und Her war Arco zusammen mit der Irlbacher Brauerei vom Deggendorfer Volksfest geflogen (auch zugunsten Augustiner).

 

Die klassische Rolle rückwärts wird nun von Veranstalter VdK denkwürdig begründet: Es sei Wunsch der VdK-Vorstandschaft, schreibt eine örtliche Zeitung, "aber auch eines Großteils der Deggendorfer Bürger, dass auf dem VdK-Frühlingsfest Bier von Brauereien aus der Region ausgeschenkt werde." Das hätte man auch einfacher haben können.

 

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