Der Verkauf der Schifffahrtsparte Hamburg Süd, die bislang für die Hälfte des Umsatzes der Oetker-Gruppe stand, ist besiegelt. Auf der heute stattfindenden Beiratsitzung gaben die Gesellschafter der Oetker-Gruppe ihren Segen. Käufer Maersk nannte nun in einer Pressemitteilung den offiziellen Kaufpreis : 3,7 Milliarden Euro. (INSIDE im Dezember: "spekuliert werden bis
zu 3,7 Milliarden Euro“)
Oetkers Beiratsvorsitzender August Oetker rechnet nun damit, dass die Transaktion Ende dieses Jahres endgültig über die Bühne geht. Nachdem die Kartellbehörden der USA und EU den Verkauf bereits unter Auflagen genehmigt haben, stehe die Zustimmung einiger anderer Länder – wie etwa Brasilien, China und Südkorea – noch aus.
Was Oetker mit den 3,7 Milliarden Euro anstellen will, wird in den kommenden Monaten weiter für Spekulationen sorgen. Übernahmen gelten als wahrscheinlich, zunächst wird aber in den Aufbau einer spartenübergreifenden Digitalisierungseinheit (mit Sitz in Berlin) investiert.


