Hotels, Restaurants und Caterer leiden mittlerweile auch hierzulande unter den Folgen des Coronavirus´: Wie der Dehoga-Bundesverband in einer Umfrage herausgefunden haben will, beklagen 76,1 % der Betriebe Umsatzeinbußen - vor allem in den Städten (dort 85,1 %, auf dem Land 67,2 %) - davon 82,9 % der Hoteliers, 84,5 % der Eventcaterer und 72,9 % der Restaurants im Schnitt und übers Land verteilt.
Dehoga-Chef Guido Zöllick forderte deshalb bereits staatliche Unterstützung mit schnell wirkenden Liquiditätshilfen und Fördermaßnahmen sowie die Umsatzsteuerreduzierung für Essen, zudem eine Kurzarbeiterregelung mit einer hundertprozentigen Erstattung der Sozialabgaben.
Die Höhe der Umsatzausfälle bewegt sich demnach bei 45 % der Betriebe zwischen 10.000 bis 50.000 Euro, bei 10 % der Betriebe zwischen 50.000 und 100.000 Euro, bei 8 % zwischen 100.000 und 500.000 Euro und bei 1,8 % über 500.000 Euro. 25 % der Betriebe, die sich an der Umfrage beteiligten, erwirtschafteten weniger als 250.000 Euro Jahresumsatz, fast 50 % weniger als 500.000 Euro.
Aus Österreich wird indes bekannt, dass die Bundesregierung dort die Haftung für bis zu 100 Millionen Euro an Krediten für Hotels übernimmt, die besonders stark unter dem Coronavirus leiden. Die Maßnahme soll kommende Woche im Ministerrat beschlossen werden. Sie soll für familien- und inhabergeführte Betriebe, nicht für internationale Ketten gelten.


