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Burger King im Shitstorm

Die geplante Fusion von Burger King mit der kanadischen Fastfood-Kette Tim Hortens hat in den letzten Tagen einen Shitstorm im Internet entfacht - und zwar sowohl von kanadischer als auch von US-Seite. Die US-Amerikaner werfen Burger King vor, mit der Fusion und einem damit verbundenen Umzug des Hauptsitzes nach Kanada in den USA Steuern sparen zu wollen. Die würde die weltweit drittgrößte Schnellrestaurant-Ketten mit mutmaßlich "18.000 Restaurants in 100 Ländern“ schaffen; alleine Burger King hat weltweit rund 13.000 Niederlassungen in 98 Ländern. Der gemeinsame Umsatz einer fusionierten Kette läge nach Branchenschätzungen bei 22 Mrd US-Dollar.

 

Auch die Kanadier sind von der Übernahme "ihrer" eigenen legendären Fastfood-Kette nicht nur begeistert; dabei wird aber gern übersehen, dass sie bis 2006 zum US-Konzern Wendy gehörte. Entsprechend markant wirbt Burger King denn auch via Facebook für Verständnis: "Wir hören Euch. Wir gehen nicht fort", heißt es dort. Burger Kings Firmenzentrale würde in Miami bleiben, heißt es; "The WHOPPER isn’t going anywhere." - In der Tat dürften zumindest die in den USA generierten Steuern auch im Land bleiben; was über die künftige Zentrale des fusionierten Unternehmens wo abgewickelt wird, bleibt eine Frage des Interpretation. Der Vorgang beweist wieder nur eines: Patriotische Verbraucher werden - dank sozialer Netzwerke - künftig mehr Einfluss auf Unternehmespolitik einfordern als bisher.

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