Bei der Diskussion um die Zukunft der tschechischen Staatsbrauerei Budejovicky Budvar zeichnet sich nach österrichischen Medienberichten eine neue Lösung an. Wurde vor Wochen noch über eine Privatisierung des "Nationalbetriebs" spekuliert, die Geld in die Kassen des Staates spülen würde, will davon jetzt keiner etwas wissen; vielmehr betreibt Landwirtschaftsminister Ivan Kuksa die Umwandlung in eine AG. Der Staat könnte in diesem Fall dann offenbar auf die kumulierten Gewinne der Brauerei in Höhe von rund 60 Mio Euro zugreifen, schreibt das Wirtschaftsblatt.
Bei einem Nationalbetrieb geht das nicht so einfach. Rechtsexperten warnen allerdings schon davor, eine Umwandlung der Rechtsform bei Budejovicky Budvar könnte den - soeben erst gewonnenen - Namensstreit mit Anheuser-Busch um die Marke "Bud" gefährden. (07.09.2010, 09:23 Uhr)


