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Brauer: Mit blauem Auge aus dem Januar

Glimpfliches Ende: Nicht ganz so schlimm wie von vielen erwartet haben die deutschen Brauer (und Bierlager) den Januar 2017 abgeschlossen. Der Absatz ging im Inland um 2,9 % zurück; durch einen starken Export (+5,9 %, davon + 20,1 % in Länder außerhalb der EU) verringerte sich das Minus aber auf - 1,4 % insgesamt - gut 80.000 hl weniger.

Die größten Gewinner im Ländervergleich waren MeckPomm (+ 20,8 %) und Niedersachsen/Bremen (+ 20,0 %), die größten Verlierer Rheinland-Pfalz/Saarland (- 17,7 %) und Sachsen-Anhalt (- 15,8 %).

 

<link fileadmin user_upload pdf absatzbierjanuar_2017.pdf _blank>pdf: Die aktuellen Zahlen des Stat. Bundesamtes

 

Die aktuellen Zahlen sollten jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass schon der Januar 2016 ein mieser war - damals verloren die Brauer 5,5% im Vergleich zum Vorjahresmonat; 330.000 hl waren damals futsch. Im Inland verlor die Branche im Januar 2016 7,3%, die Exporte stiegen um 4,7%.

 

Biermischungen folgen im Januar 2017 wie immer stark überproportional dem Bier-Trend und verlieren 13,6 % auf nur noch 154.834 hl.

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