Der Absatz von Mineralwasser ist im Jahre 2009 leicht zurückgegangen. Wie der Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM) in einer vorläufigen Erhebung ausgerechnet hat, lag der Rückgang (einschließlich Süßgetränke, Schorlen, Near-Water) bei 1,6%.
VDM-Geschäftsführer Wolfgang Stubbe konstatiert einen weiteren Anstieg von Billigwasser, die regionalen und mittelständischen Brunnen seines Verbands mussten höhere Verluste verbuchen. Immerhin sei der Pro-Kopf-Verbrauch bei ca. 131 Litern auf stabil hohem Niveau geblieben.
Grund genug für Stubbe, in die Lieblingskerbe der Mineralbrunnen zu hauen: "Der hohe Pro-Kopf-Verbrauch zeigt, dass Mineralwasser zu den Grundnahrungsmitteln gehört. Auch Gesundheitsexperten und Gesundheitspolitiker der Bundesregierung empfehlen Mineralwasser. Es ist daher ein dringendes Erfordernis der Politik, dass im Zuge der geplanten Mehrwertsteuerreform die Umsatzsteuer für Mineralwasser von 19 auf den Satz von sieben Prozent gesenkt wird, wie er auch für andere Grundnahrungsmittel gilt. (11.01.10, 10.05 Uhr)



