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Bierkartell: Büßt Oetker nun doch?

Gibt es eine Wende im Verfahren um ein mutmaßliches Bierkartell? Wie das Manager Magazin erfahren haben will, sollen sich die Oetker-Gesellschafter darauf verständigt haben, eine vom Bundeskartellamt verhängte Geldbuße in Höhe von 160 Mio Euro entgegen der bisherigen Strategie zu zahlen und zudem auch eine persönliche Strafe für den seinerzeitigen Radeberger- und heutigen Gruppen-Chef Albert Christmann in Kauf zu nehmen.

 

Das ist insofern interessant, als Christmann zu der Zeit, als er noch nicht Oetker-Chef war, seine Schuld und die des Unternehmens stets bestritten hatte; die rund 160 Mio Euro standen für Oetker seit April 2014 im Feuer, und der Konzern weigerte sich, den Tatbestand und damit auch die Geldbuße anzuerkennen.

 

Ein angeschlagener Christmann wäre schlecht für den Posten ganz oben vermittelbar gewesen. Ende 2016 stieg Christmann nach drei Jahren als CFO als erster familienfremder Manager an die Spitze des Oetker-Konzerns auf. Im November 2017 wurde Christmann er auch noch Nachfolger von Richard Oetker als Chef der Nahrungsmittelsparte. Das hat den internen Umdenkprozess offenbar beschleunigt.

 

Wenn Oetker / Christmann das Bußgeld nun doch zahlen, würden sie sich ein Nerven aufreibendes Gerichtsverfahren im Sommer ersparen - mit Anwesenheitspflicht für Christmann an ca. 40 Prozesstagen.

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