Die Fruchtsaftherstellerin Eckes-Granini Group hangelte sich im letzten Jahr nochmal ins Plus. Während die größte Tochter Eckes-Granini Deutschland nach Absatz 6% verlor, gelang insgesamt noch ein Absatzplus von 1,1% auf 1.072 Mio Liter. Der Umsatz stieg um 4,3% auf 888 Mio Euro. Zu wenig.
Denn die Preissteigerungen der Rohware konnten nicht komplett weitergegeben werden. So lag das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EbIT) mit 52,4 Mio Euro deutlich unter dem Vorjahreswert (2011: 64,8 Mio Euro). Dies entspricht einem Minus von 19,4%.
Der Vorsitzende der Geschäftsführung, Thomas Hinderer, konstatiert: „Trotz der Erhöhung der Abgabepreise an den Handel und gezielter Kosteneinsparungen ist es uns nicht gelungen, die dramatischen Rohstoffpreisanstiege vollständig zu kompensieren“.
Zugleich leitet der Fruchtsaftkonzern unter einer Verlagerung innerhalb des Portfolios. Im Geschäftsbericht heißt es: "Bei den strategischen Marken musste Eckes-Granini teilweise leichte Absatzverluste hinnehmen. Grund dafür waren Teilauslistungen sowie der der Wegfall von Promotionaktivitäten, die aus Auseinandersetzungen im Zuge der Durchsetzung höherer Abgabepreise mit einzelnen Händlern resultierten."



