Angespannt trotz Absatzplus: Das Vilsa-Management ist mit der Mengenentwicklung 2022 zufrieden. Trotz Preiserhöhungen kletterte der Absatz insgesamt um knapp 5% auf gut 490 Mio Liter. Die A-Marken legten sogar um 5,6% auf 395,8 Mio Liter zu. Und das trotz in Teilen vollzogener Preiserhöhungen (auch für Aktionen) und in einem Jahr, dass von steigender Inflation, immensen Kostendruck und Ressourcen-Knappheit geprägt war.
Die in der Pandemie stark gewordenen Getränkeabhol-Märkte verlieren wieder. Das spürt Vilsa. Die Verbraucher kaufen vor allem in Aktionen und bevorraten sich eifriger als zuvor. Das sorgt auch aktuell noch für Probleme bei den Mehrweg-Gebinden. Die Rücklaufquoten, sagt Vilsa-Geschäftsführer Dietrich Kühl, sind verdächtig dürftig, die Bestände bereits sehr niedrig. Personal ist ein weiteres Problem. Die Herausforderungen von 2022 bleiben auch 2023.
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