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Schwacher Gastro-März

Der Indexwert links legt die Umsätze im Jahr 2015 als "100" zugrunde. Rechts zu sehen sind jeweils die prozentualen Veränderungen zum Vorjahr.

Die anhaltende Gastro-Durststrecke hat im März zu den schwachen Bierabsatzzahlen mit -13,6% Inlandsabsatz beigetragen: Der kalender- und saisonbereinigte Umsatz sank nicht nur zum Vormonat um 1,6%, sondern liegt zudem satte 14,6% unter dem letzten "normalen" (ohne Corona-Einschränkungen) März 2019. Gegenüber dem Vorjahresmonat steht für die Gastro im März angesichts der damals noch geltenden Regeln nur ein schwaches Plus von 2,5%. Das zeigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes.

Im ersten Quartal gesamt wuchs die Gastro insgesamt real zwar um 6,7%, liegt aber 15,1% unter 2019.

Guido Zöllick, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA), nahm die aktuellen Zahlen zum Anlass, wiederholt die dauerhafte Geltung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes für Speisen in Restaurants (7%) zu fordern. Durch die massiven Einbußen in der Corona-Krise sei die Zahl der steuerpflichtigen Unternehmen in der Branche bereits von 222.400 im Jahr 2019 auf 186.600 zurückgegangen. Nur mit den 7 % sei es gelungen, die explodierenden Kosten bei Energie, Lebensmitteln und Personal zumindest teilweise aufzufangen.

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