Der erste Januar ohne Corona-Einschränkungen seit drei Jahren ist für die deutschen Brauer und Bierlager ernüchternd verlaufen: Zwar steht gegenüber 2022 (alkholfreie Biere ausgeschlossen) laut Statistischem Bundesamt mit 5,643 Mio hl ein Plus von satten 10,4%. Das Inland mit 4,589 Mio hl liegt 10,8% vorn, der Export mit 1,054 Mio hl schreibt +8,8% (EU: +6,9%; Drittländer: +9,9%).
Zu 2020, als es noch 6,507 Mio hl waren, fehlen allerdings 13,3%. Die Ursache liegt vor allem im Inland (-14,5%), der Export nähert sich mit -7,6% dagegen halbwegs dem Vor-Krisen-Niveau an.


