Krones hat seinen Umsatz 2022 höher nach oben geschraubt als bei der letzten Prognose im vergangenen Oktober erwartet: Damals ging der Anlagenbauer von maximal 12% mehr als 2021 (3,634 Mrd Euro) aus. Geworden sind es +15,8% auf jetzt 4,209 Mrd Euro, wie das Unternehmen heute bei der Bekanntgabe der Vorabzahlen für 2022 mitteilte. Bei der EBITDA-Marge liegt Krones mit 8,9% (2021: 8,6%) am oberen Ende der Prognose von 8 bis 9%. Das EBITDA erhöhte sich zu 2021 um 19,4% auf 373,3 Mio Euro. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) kletterte um 36,5% auf 242,1 Mio Euro (EBT-Marge 2022: 5,8; 2021: 4,9%). Der Return on Capital Employed (ROCE) stieg auf 14,1% - anvisiert waren 10 bis 12% gewesen.
Sowohl beim Auftragseingang 2022 (5,782 Mrd Euro, +34%) als auch beim Auftragsbestand (3,466 Mrd Euro, +83,1%) legte Krones zu. Das stimmt die Verantwortlichen auch für 2023 optimistisch: Trotz des weiterhin schwierigen Geschäftsumfelds (geopolitische Risiken Europa, hohe Inflation, Materialengpässe/Lieferkettenprobleme) erwarten die Neutraublinger dieses Jahr ein Umsatzwachstum von 8 bis 11% sowie eine EBITDA-Marge von 9 bis 10%. Beim ROCE sind 15 bis 17% angepeilt. Kostensteigerungen hat Krones 2022 nach eigenen Angaben bereits an seine Kunden weitergegeben.

