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#941

Alle wollen Winkels

Wolters auf Sparflamme

Beim laut internen Quellen auf bald nur noch 400.000 hl abgemagerten Braunschweiger Hofbrauhaus Wolters gestaltet sich die Finanzlage trotz einer 2 Mio-Euro-Spritze von 100%-Gesellschafterin Volksbank Braunschweig-Wolfsburg (Brawo) im Sommer prekär. Jedenfalls schließt das ein nicht unerheblicher Teil der Belegschaft aus der jüngsten Ankündigung der Geschäftsführer Nils Handke und Alexander Arsene, dem Personal kein Weihnachtsgeld und damit kein 13. Monatsgehalt zu zahlen. Begründung: die „aktuelle wirtschaftliche Situation (...) lässt eine Zahlung der Jahressonderzahlung (..) nicht zu.“

Inwieweit sich die Angestellten auf den angebotenen Kompromiss (1000,- Euro und 10 Tage mehr Urlaub) einlassen oder doch den vereinbarten Tarif einklagen, ist noch nicht sicher. Dafür geht der personelle Exodus weiter: Nach VL Jens Szymkowiak (zu Trinkgut Willeke, INSIDE 940) wechselt auch Gastro GVL Daniel de Wall, Sohn des früheren Mitgesellschafters Hans-Bernd de Wall, mit dem schon 2022 verabschiedeten Thorsten Timmreck (INSIDE 912) im Doppelpack zu Paulaner. Auch der vor drei Jahren von TBC geholte Braumeister Jan Meergans und die Qualitätsmanagerin Tanja Mühlbach, zugleich Gf bei Colbitzer, sollen wohl gehen, mal mehr, mal weniger freiwillig.

Dafür wird auf den Fluren neben den Beratern von Sauer & Hartwig auch der Ex-Warsteiner Technik-Gf Ulrich Brendel gesichtet, der nun dem Betriebsleiter Rainer Rosenberg vor die Nase gesetzt wurde. Ob er es war, der den alten Aktenkoffer mit dem Aufkleber „Weihnachtsgeld“ vor das Rednerpult bei der letzten Betriebsversammlung gestellt hat, konnten INSIDER so schnell nicht mehr eruieren.

 

Artikel aus INSIDE 941

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