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#941

Alle wollen Winkels

Bitburgs Rückzieher: Ärger Ost

Vermutungen waren bereits vor sieben Wochen aufgetaucht (INSIDE 938: „Bleibt Bitburg eisern?“), nun ist klar: Die Bitburger Braugruppe hat die für 1.2. angekündigte Erhöhung der Rampenpreise um 6-8 Euro pro hl auf unbestimmt ausgesetzt.

Offenkundiger Grund: Pilsmarktführer Krombacher (und im Nachgang auch Warsteiner und Veltins) signalisierten LEH-Kunden, dass sie trotz anerkanntem Kostendruck auf eine Erhöhung verzichten. Das hätte König, Bitburger und Licher bis zu 10% des Absatzes kosten können. Aus pragmatischen Gründen entschloss sich die unlängst um Marketing- und Vertriebs-Gf Sebastian Holtz erweiterte Geschäftsführung für eine Vollbremsung. Und bleibt auf dem (derzeit traurigen) Preisniveau der Konkurrenz, (aktuell z.B. Krombacher bei Kaufland für 9,79, Bitburger 9,99 Euro/Kiste).

Durchziehen will Bitburg die Erhöhung lediglich für Köstritzer, da fällt es leichter: In Ostdeutschland hat Marktführer Radeberger Gruppe (33% MA) eine Erhöhung angesetzt und wird auch durchziehen. Ost-GFGHs fühlen sich benachteiligt: auch die Kulmbacher Gruppe erhöht Sternquell und Braustolz, lässt die Westmarken Mönchshof und Würzburger aber außen vor.

Artikel aus INSIDE 941

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