Für die deutschen Brauer und Bierlager war es ein Monat zum Verzweifeln: Im November verkauften sie laut Statistischem Bundesamt 8,6 % weniger Bier als noch im Vorjahresmonat, allein in Deutschland betrug der Verlust -7,9 %. Aufgelaufen steht die Branche damit bei -4,2 % bzw. -4,0 % (alle Zahlen ohne alkoholfreie Biere).
Die kompletten Zahlen des Statischen Bundesamtes (xlsx)
Sorgen bereitet neben dem Inlandsabsatz auch der Export in Drittländer außerhalb der EU (-20,1%). Hier liegt die Branche aufgelaufen bei -9,6%.
Biermischgetränke verloren im November 7,1 %, aufgelaufen steht der Absatz dort bei -9,1 %.
Im Ländervergleich mussten Thüringen (-26,7%, bedingt durch die Umrüstung der früheren Oettinger-Braustätte Gotha auf Paulaner Spezi), Berlin-Brandenburg (-16,5%) und Hessen (-16,2%) im November die herbsten Verluste hinnehmen.
Die Bierabsätze in den Novembermonaten der Jahre 2018 bis 2023 (Inland und Gesamt) in hl:
- 2018: 5.915.872 - 7.054.735
- 2019: 5.611.789 - 6.656.635
- 2020: 4.774.036 - 5.733.954
- 2021: 5.484.934 - 6.593.759
- 2022: 5.900.518 - 7.050.148
- 2023: 5.445.367 - 6.451.411
Aufgelaufene Bierabsätze Januar bis November in den Jahren 2018 bis 2023 (Inland und Gesamt) in hl:
- 2018: 72.020.566 - 87.435.475
- 2019: 70.083.387 - 85.207.425
- 2020: 66.285.974 - 80.635.016
- 2021: 63.782.649 - 78.607.429
- 2022: 66.907.745 - 81.233.982
- 2023: 64.293.974 - 77.810.619


