Noch kein INSIDER?

JETZT ZUGANG SICHERN!

Wählen Sie Ihre Anmeldeoption.

Schnell und unkompliziert INSIDER werden!

Weiter

Radeberger knapp über Markt

Die Radeberger Gruppe zeigt sich mit den 2022er-Zahlen hochzufrieden. Zu Buche stehen laut eigenen Angaben 11,8 Mio hl Gesamtabsatz (Bier und AfG), ein Plus von 6%. Der Gesamtumsatz stieg auf 1,9 Mrd Euro. Bei Bier im Inland waren es +4% Absatz, bei Bier inklusive Export, vor allem wegen des eingestellten Russlandgeschäfts, nur +2,8%.

Aber: Der Absatz der nationalen Marken (Radeberger Pilsner, Jever Pilsener, Schöfferhofer Weizen/Weizen-Mix) legte nur um 2% gegenüber 2021 zu und blieb damit unter dem Marktwachstum (bis November 2022 +3,2%). Die Spezialitäten (u. a. Allgäuer Büble Biere, Guinness, Kilkenny) konnten mit +11,5% einiges rausholen. Die Regionalmarken (u. a. Berliner Pilsner, Berliner Kindl, Brinkhoff’s No.1, Dortmunder Kronen, Freiberger, Gilden Kölsch und Sion Kölsch, Stuttgarter Hofbräu, Ur-Krostitzer) gingen solide 5% nach oben. Auf Spur ist Radeberger mit +10% gegenüber 2021 und +15% gegenüber 2019 bei den alkoholfreien Bieren.

Für Ärger vorm eigenen Büro von Radeberger-Boss Guido Mockel in Frankfurt sorgen derzeit ohnehin weniger die Absatzzahlen, sondern vielmehr die Schließung der Binding-Braurei, die bei Politik und Beschäftigten für Proteste, in der Branche allerdings überwiegend für Applaus sorgt.

Print-Ausgabe
24.02.2026

Neu!
#995

Bitburger wieder bei Null

Zum Inhalt
Kopf der Woche
27.02.2026

09
/2026

Pia Kollmar

Weiterlesen