Nach dem Brand im Außenbereich der maximal noch 20.000 hl großen BrauereiWolfshöhe im fränkischen Neunkirchen am Sand am vergangenen Samstag gibt es offenbar neue Erkenntnisse der Polizei. Wie es heißt, sollten zwei Mitarbeiter bereits am Freitag in einem Metallcontainer Müll verbrannt haben; am Samstag seien erneut Kartonagen und andere Dinge in den Container geworfen worden und hätten Feuer gefangen, das dann am Samstag abend ausgebrochen sei.
Ein Bericht zitiert Patrick Weber, Sohn des Geschäftsführers Stephan Weber, mit der Aussage, mit Kunststoff isolierte Aluminiumfässer seien im Hof des Brauereigeländes auf Holzpaletten gestapelt gewesen. Rund 300 Fässer seien laut Polizei beschädigt worden; der Sachschaden soll bei rund 100.000 Euro liegen, da auch das Gebäude beschädigt wurde. Wolfshöhe füllt seit geraumer Zeit nicht mehr selber ab; der Braubetrieb sei vom Brand nicht betroffen, heißt es von Seiten des Unternehmens.
Im Sommer 2017 hatte Wolfshöhe eine umfangreiche Rückrufaktion für das gesamte Flaschensortiment (außer Bügelflaschen) durchführen müssen.


