Bei der Berliner-Kindl-Schultheiss-Brauerei in Berlin liefen gestern rund 120.000 Flaschen Bier weniger vom Band. Bis 12 Uhr ruhte die Produktion durch einen Warnstreik der Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten. In den laufenden Tarifverhandlungen verlangt die NGG 5,5 Prozent mehr Lohn für die 440 Beschäftigten, nur 1,1 Prozent sind von der Firmenzentrale angeboten.
Auf breiten Widerstand stößt zudem die Kündigung des Rahmentarifvertrags durch den Verband der Deutschen Brauwirtschaft. Der Verband will damit alle nicht direkt im Brauprozess Beschäftigten in schlechtere Lohngruppen einstufen.


