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Wieder Warnstreiks bei Brauereien

Gerade hat die Gewerkschaft NGG einen Tarifabschluss mit Coca-Cola European Partners Deutschland (CCEP) hinbekommen, schon flackern nun auch bei den Brauereien immer öfter Warnstreiks auf. Heute hatte es u.a. die beiden Carlsberg-Brauereien Holsten und Lübzer erwischt, aber auch Flensburger.

Parallel zum CCEP-Abschluss - Löhne und Gehälter steigen rückwirkend zum 1. Januar 2019 monatlich um 120 Euro für das Jahr 2019, ab 2020 um 90 Euro monatlich, Vergütungen für Auszubildende 2019 um 60 Euro und 2020 nochmals um 45 Euro - macht die Gewerkschaft schon seit längerem Druck auf Brauereien. Im März war es bereits zu Warnstreiks u.a. bei Stauder in Essen, bei König Pilsener und bei Kölsch-Brauereien gekommen. Durch die Warnstreiks bei der norddeutschen Brauindustrie will die NGG ihrer Forderung nach 6,5 % mehr Lohn Nachdruck verleihen.

Nach zwei Verhandlungsrunden habe die NGG-Tarifkommission das Angebot der Arbeitgeber von 2,3 % mehr Gehalt pro Jahr bei einer Tariflaufzeit von 24 Monaten als "absolut unzureichend" abgelehnt. Die nächsten Verhandlungen für die Braubranche sollen am 29. August stattfinden.

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