Das Bundeskartellamt hat nun auch die Edeka Nord und die Edeka Hessenring wegen mutmaßlicher vertikaler Preisabsprachen zu Bußgeldern von insgesamt über 18 Mio Euro verknackt. Insgesamt beläuft sich die Höhe der Bußgelder in dem Verfahren damit auf rund 112 Mio Euro. Es ging von vorneherein um Absprachen zwischen AB Inbev und Händlern über die Ladenpreise von Bieren, insbesondere der Marken Beck’s, Franziskaner und Hasseröder. AB Inbev hat frühzeitig als Kronzeuge fungiert.
Bereits <link alle-meldungen news-detail vertikale-absprachen-leh-muss-latzen-ab-inbev-nicht.html _blank>im Mai hatte das Kartellamt Bußgelder in Höhe von 90,5 Mio verhängt - u.a. gegen den Edeka-Großhändler A. Kempf, die Edeka-Gesellschaften Minden-Hannover, Rhein-Ruhr, Südbayern, Südwest, Nordbayern-Sachsen-Thüringen sowie gegen die Metro und gegen die Edeka-Tochter Netto. Kaufland wurde bereits früher bebußt. Für AB Inbev und die Rewe - die ebenfalls "kooperierte" - gab es hingegen keine Bußgelder.


