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Verbände fordern Öffnungsperspektive

In einer konzertierten Aktion fordern der Deutsche Tourismusverband (DTV), der Deutsche Reiseverband (DRV), der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga), der Hotelverband Deutschland (IHA), der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW), die Allianz selbstständiger Reiseunternehmen (asr), der Verband Internet Reisevertrieb (VIR) und der RDA Internationaler Bustouristik Verband, dem Tourismus endlich eine Perspektive und einen Öffnungsfahrplan zu geben.

Mit dem Slogan „Tourismus: sicher und verantwortungsvoll“ und dem Hashtag "#PerspektiveJetzt" fordern die Verbände erneut eine Öffnungsstrategie. „Der Endlos-Lockdown ist keine Lösung für das Gastgewerbe – nicht für die Unternehmer, nicht für die Beschäftigten“, erklärt Dehoga-Präsident Guido Zöllick. „Die Branche braucht jetzt einen konkreten Fahrplan, wann und unter welchen Voraussetzungen die Betriebe wieder öffnen können. Überlebenswichtig ist zudem, dass die zugesagten staatlichen Hilfen bei allen Unternehmen ankommen und da, wo nötig, nachgebessert werden“, so Zöllick.

„Das Prinzip ,Hotels zu, Mobilität runter, Infektionen eingedämmt´ funktioniert nicht“, erläutert Otto Lindner, Vorsitzender des Hotelverbandes. „Damit gibt es auch keine Rechtfertigung für das den Hotels auferlegte gesellschaftliche Sonderopfer, damit andere Wirtschaftszweige geöffnet bleiben können."

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