in den USA hat eine 17-Jährige sowohl Coca-Cola wie auch PepsiCo dazu gebracht, das umstrittene bromierte Pflanzenöl BVO künftig aus ihren Produkten zu entfernen. Sarah Kavanagh aus dem Bundesstaat Mississippi <link https: www.change.org petitions gatorade-don-t-put-flame-retardant-chemicals-in-sports-drinks _blank>hatte erst eine Online-Petitiongegen Gatorade gestartet, <link http: www.change.org petitions powerade-if-gatorade-can-take-crazy-chemical-bvo-out-of-sports-drinks-so-can-you _blank>dann eine gegen Powerade, in der sie argumentierte, BVO sei als Flammschutzmittel zugelassen und sei in Japan und in der EU nicht erlaubt. Die erste Petition sammelte binnen kurzer Zeit über 200.000 Unterstützer; zudem gab es viele weitere ähnliche Petitionen.
Coca-Cola verwendet BVO in den USA, Kanada und Lateinamerika als eine Art Emulgator zur gleichmäßigen Verteilung von Aromastoffen für diverse Produkte, u.a. für Poweradeund Fanta, PepsiCo u.a. für Gatorade und Mountain Dew. Die beiden Konzerne wollen möglichst bald auf andere Stoffe umsteigen. In der EU wird BVO schon länger nicht mehr verwendet.
Die 17-Jährige, die den Stein ins Rollen gebracht hatte und offenbar eine weitere Online-Petition auf der Plattform <link http: www.change.org _blank>Change.org geplant hatte, wird in US-Medien mit den Worten zitiert, es sei doch schön, dass Konzerne, besonders die ganz großen, auch mal auf die Verbraucher hörten.


