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US-Shutdown macht Craftbrauer kirre

In den USA nutzen erste Craftbier-Brauer die Hysterie um den "Shut down", die knapp vier Wochen andauernde Haushaltssperre, für PR-wirksame Aktionen. Die Washingtoner Atlas Brew Works hat jetzt die Regierung Trump und insbesondere den kommissarischen Justizminister Matthew Whitaker verklagt.

In der Tat haben vor allem kleine Brauer, die Bier mit kurzer Haltbarkeit herstellen, zunehmend Probleme, diese in andere Bundesstaaten zu bringen - weil dies von der Lebensmittelaufsichtsbehörde FDA genehmigt werden muss, die derzeit aber wegen der Haushaltssperre nicht mehr besetzt ist. Atlas Brew Works, die 40 Fässer ihres Craftbiers The Preciuos One außerhalb der Hauptstadt ausliefern will, argumentiert allerdings kurioser Weise mit dem Grundrecht der Redefreiheit, das sich durch die Beschriftung der Fässer ausdrücke. Nachdem diese nicht freigegeben würden, werde auch das Grundrecht verletzt.

Andere Brauer wie die Alementary Brewing in Hackensack warten auf Betriebsgenehmigungen und fühlen sich wie Geiseln des Haushaltstreits zwischen den oppositionellen Demokraten und Präsident Trump, der damit den Bau der Mauer zu Mexiko erzwingen will. Wie die City Barrel Brewing Company in Palm Springs überlegen mittlerweile viele kleine Craftbrauer, ihr Bier, das wegen des Shutdowns nicht mehr verkaufen können, zu verschenken - u.a. an staatliche Angestellte, die kein Geld mehr bekommen.

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