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Wolters & Co vs NGG: Keine Einigung

Der vergangene Freitag hätte eine Einigung zwischen der Gewerkschaft NGG einerseits und den niedersächsischen Brauereien Wolters, Einbecker und Wittinger andererseits bringen sollen. Allein: Auch die 3. Verhandlungsrunde endete ohne Ergebnis, und jetzt stehen die Zeichen - wieder mal - auf Streik.

Wie berichtet fordert die NGG eine Erhöhung der Löhne und Gehälter für zwölf Monate um 385 Euro, wirksam ab Juni 2023, was in etwa einer Lohnerhöhung von 10 % (Facharbeiter-Ecklohn) entspricht. Am Freitag boten die Arbeitgeber offenbar bei einer Laufzeit des Tarifvertrages vom 1.6.23 bis 30.9. 2024 eine Inflationsausgleichprämie in Höhe von insgesamt 2.000 Euro (bis Juli 2024) und eine monatliche Lohnerhöhung von 140 Euro ab 1. August 2024 an.

Der NGG, die in diesem Fall rund 350 Angestellte vertritt, ist das zu wenig; sie will vor allem dauerhafte Lohnerhöhungen. Von Seiten der im Brauerbund Nord organisierten Arbeitgeber heißt es, die vorgeschlagenen Inflationsausgleichszahlungen hätten ab September 2023 zu "spürbaren Nettosteigerungen von 6,8 % bezogen auf das Eckentgelt" geführt.

Vergangene Woche war es bereits zu jeweils 24stündigen Warnstreiks bei den drei Brauereien gekommen; das dürfte sich jetzt bis zur 4.Verhandlungsrunde am 27. September mindestens wiederholen.

 

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