Beim größten Getränkelogistiker Deutschlands, Trinks, finden in dieser Woche an Streiks in erheblichem Umfang statt. Die Kunden, darunter nahezu alle Handelsketten, befürchten nun sogar einen Versorgungsengpass bei Getränken. Die Arbeitnehmer fordern für die nächsten zwei Jahre eine Lohnerhöhung von rund drei Prozent die Arbeitgeber wiederum bieten für das erste Jahr eine Einmalzahlung von 156 Euro und danach eine Anhebung um zwei Prozent an.Mehr noch als um die Tarife geht es bei der Auseinandersetzung um den Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen im Falle von Auslagerungen. Für den Fortbestand dieser Schutz-Klausel verlangen die Trinks-Gesellschafter Nestle, Warsteiner, Krombacher und Radeberger Einsparungen bei den Personalkosten. Im Gespräch sind hier fünf Millionen Euro. (06.07.2009, 12.03 Uhr)



