Alle Jahre wieder: Wie der Konzern Sodestream heute auf seiner Website berichtet, hat der US-Sender Fox wie schon 2013 <link _blank>einen seiner Werbespots (anschauen!) aus der Übertragung des Super Bowl verbannt. Grund diesmal: Die Schauspielerin Scarlett Johannson sagt gegen Ende des Clips: "Sorry, Coke and
Pepsi".
2013 erzielte der Konzern (mit Hauptsitz in Isreal) mit dem Verkauf seiner Wasser-Selbstsprudler und diverser Sirupe einen Umsatz von rund 562 Mio Dollar - umgerechnet etwa 410 Mio Euro. Mit frecher Werbung, die sich dezidiert gegen Coca-Cola und Pepsi wendet, handelt sich CEO Daniel Birnbaum zwar immer wieder Ärger ein - was ihn aber nicht anzufechten scheint, schließlich schreibt dann auch die halbe Welt drüber. Aktuell scheint sich Fox in vorauseilendem Gehorsam Super-Bowl-Sponsoren wie eben Pepsi zu beugen.
Soda Stream war schon vergangenes Jahr unter ähnlichen Umständen aus dem Super Bowl-Finale geflogen; dennoch oder gerade weil der Konzern die giganten Pepsi udn Coca-Cola zumindest ein bisschen ärgert, galt PepsiCo immer wieder als möglicher Interessent für Soda-Stream. Soda-Stream wird auf einen Marktwert von 1,4 Milliarden Dollar geschätzt.



