Der Bierabsatz der deutschen Brauereien und Bierläger lag nach Zahlen des Statistischen Bundesamts im Juli mit 8,189 Mio hl und damit einem Minus von gesamt 4,9% deutlich unter Vorjahr. Bereits der Juni war schlecht gewesen (-5%). Nach wie vor drückt der schwache Verkauf in Drittländer (-15,1%) die Bilanz. Aber auch im größten Markt, dem Inland, gibt es im Juli einen Rückgang um 4,6%. Leicht aufwärts geht es ausschließlich bei den Exporten in die EU (+1,6%). Biermix legte im Juli im Vergleich zum Vorjahr um 0,8% zu.
Positiv ist trotz des schwachen Juli-Geschäfts die bisherige Jahresbilanz im Vergleich zu 2021. Der Bierabsatz lag aufgelaufen per Ende Juli 2,3% im Plus. Das Inlandsgeschäft ist dabei der Treiber (+4,5%), der Export-Vergleich fällt negativ aus (-6,8%). Biermix gab in den ersten sieben Monaten um 2,5% zum Vorjahr nach.
Im Vergleich zu 2019 liegt der deutsche Biermarkt allerdings deutlich im Hintertreffen: Damals betrug der Absatz bis Juli 55,483 Mio hl, diesmal sind es 51,487 Mio hl (-7,2%).


