Schlumberger beklagt die Folgen der Schaumweinsteuer in Österreich. Wie es heute in einer Pflichtmitteilung des Unternehmens heißt, verlor der Hersteller in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres beim Umsazu satte 9,1 % auf 42,4, Mio Euro und führt dies v.a. auch auf die Schaumweinsteuer und auf die damit verbundenen "vorgezogenen Eindeckungskäufe" zurück. Wie schon in der Vergangenheit lässt Vorstandsvorsitzender Eduard Kranebitter bezgl. der ungeliebten Schaumweinsteuer mit Blick auf die einheimischen Arbeitsplätze die Muskeln spielen. Der Weineinkauf durch Schlumberger in Niederösterreich und dem Burgenland werde drastisch zurückgefahren. "Wir haben im Juli um 30-40% weniger Trauben und Grundweinmengen bei unseren langjährigen Partnern gekauft", so Kranebitter. ""Bedauerlicherweise" bekämen daher vor allem die lokalen Weinbauern die Folgen der Steuer zu spüren.
Kein Wunder, dass sich Schlumberger -<link http: _blank> nach der Ankündigung des Verkauf des Mehrheitsanteils der Familie Underberg an Frederik Paulsen jun. - damit auch auf den Ausbau des Exports konzentrieren will - neben Osteuropa stehen vor allem nach Großbritannien, die USA und Japan. In Deutschland hat Schlumberger nach eigenen Angaben mit einem Plus von 0,8 % knapp über Vorjahresniveau angeschlossen.



