Auf Druck der bayerischen FDP steuert das Geschacher um eine Auffanggesellschaft für die 11.000 Schlecker - Angestellten, die bislang ihren Job verloren haben, auf ein Ende zu. Wie der Spiegel aktuell meldet, habe das Land Bayern sich auf Druck der an der Regierung in München beteiligten FDP geweigert, sich an der Bürgschaft der Länder für Schlecker zu beteiligen. Damit steht die Konstruktion einer Auffanggesellschaft vor dem Aus.
Der Schritt war allerdings erwartet worden. Die FDP gilt als entschiedener Gegener von staatlichen Hilfen oder Bürgschaften für marode Großunternehmen; in den letzten Wochen hatte insbesondere der Mittelstand massiv gegen Hilfen für Schlecker protestiert.


