Fünf Jahre nach der Übernahme durch Krombacher hat Gf Niclas Graf von Pfeil für die Rolinck-Brauerei angekündigt, wieder Gewerbesteuer zahlen zu wollen - was immerhin bedeuten würde, dass die Brauerei wieder nachhaltig aus den roten Zahlen raus ist.
Bereits 2010 hatte Neu-Inhaber Bernhard Schadeberg im dritten Jahr seines Engagements in Steinfurth die Seele der Tochterfirma gestreichelt: "Wir sind durch", sagte Schadeberg seinerzeit und gab laut MünsterscherZeitung zu erkennen, sowohl Standort wie auch die Jobs seien sicher. Laut dem zweiten Rolinck-Gf Thomas Bressem hatte Krombacher bis dahin fast 4 Mio Euro in Steinfurth investiert.
Das scheint sich nun zumindest beim Absatz auszuzahlen: Laut eigenen Angaben ist der Gesamtabsatz von 218 000 auf 226 000 Hektoliter gestiegen; die Eigenmarke produzierte aber ein Minus von 7,2 Prozent oder 7500 Hektoliter auf rund 100.000 hl. Das dicke Plus (13,6 %) will Rolinck beim Lohnbrau eingefahren haben. Der Umsatz sank deshalb auch auf knapp unter die 15 Mio Euro.


